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# A Model of Reference-Dependent Preferences*

> A Model of Reference-Dependent Preferences*: Wie lassen sich Referenzabhängigkeit, Verlustaversion und Referenzpunkte modellieren, um Kaufverhalten und Nachfrage unter Unsicherheit zu erklären? Evidenzgrad C, Risk of Bias unclear.

## Quelle

Autor:innen: Botond Kőszegi, Matthew Rabin
Jahr: 2006
Journal/Quelle: The Quarterly Journal of Economics
DOI: 10.1162/qjec.121.4.1133
APA: Kőszegi, B., & Rabin, M. (2006). A Model of Reference-Dependent Preferences*. The Quarterly Journal of Economics. https://doi.org/10.1162/qjec.121.4.1133
Zitationen laut Paper-Korpus: 1891


## Forschungsfrage / Summary

Wie lassen sich Referenzabhängigkeit, Verlustaversion und Referenzpunkte modellieren, um Kaufverhalten und Nachfrage unter Unsicherheit zu erklären?


## Methode und Evidenzqualität

[Studien](/studien/)typ: Studie
Population: Nicht anwendbar
Risk of Bias: unclear
Evidenzgrad: C


## Key Findings

- Referenzpunkt ist die jüngste Erwartung über Outcomes, nicht nur Status quo.
- Verlustaversion beeinflusst Kauf- und Zahlungsbereitschaft systematisch.
- Erwartete Preisverteilungen können Reservation Price verändern.
- Modell erzeugt Endowment-Effekte und multiple Gleichgewichte.


## Effektgrößen / Outcomes

- Outcomes: Willingness to pay, Nachfrage unter Preisunsicherheit, Endowment-Effekt, Short-run vs. long-run Preisreaktionen


## Conversion-Implikationen

- Preissignale, Garantien und Erwartungsmanagement können Kaufbereitschaft verschieben.
- [Framing](/konzepte/message-framing/) von Preisnachlässen und Risikoreduktion kann stärker wirken als objektive Preisänderung allein.
- Erwartete Vergleichspreise sind relevant; Timing und Ankündigung von Rabatten beeinflussen Nachfrage.


## Limitationen

- Theoriepapier ohne direkte empirische Prüfung.
- Starke Modellannahmen begrenzen Realismus.
- Referenzpunkt-Spezifikation ist konzeptuell anspruchsvoll.


## Verknüpfte Konzepte

- [Loss Aversion](/konzepte/loss-aversion/)
- [Reference Pricing](/konzepte/reference-pricing/)
- [Anchoring](/konzepte/anchoring/)


## Unterstützte Claims

- [Loss Aversion ist ein Review-Kandidat für Conversion-Audits und braucht vor einer Empfehlung ein konkretes Seitenmerkmal, eine Messgröße und einen Studienpfad.](/claims/loss-aversion-can-influence-conversion/)
- [Boundary Conditions für Loss Aversion: Zielgruppe, Funnel-Stufe, Produktkategorie, Risiko, Messgröße und Umsetzungsqualität müssen vor dem Einsatz geprüft werden.](/claims/loss-aversion-has-boundary-conditions/)
- [Referenzpreise können Preisfairness, Deal-Perception und Zahlungsbereitschaft beeinflussen.](/claims/reference-prices-anchor-value-perception/)


## FAQ

### Worum geht es in dieser Studie?

A Model of Reference-Dependent Preferences*: Wie lassen sich Referenzabhängigkeit, Verlustaversion und Referenzpunkte modellieren, um Kaufverhalten und Nachfrage unter Unsicherheit zu erklären? Evidenzgrad C, Risk of Bias unclear.

### Welche Evidenz wird genutzt?

Die Seite nutzt Claims, Studien, Use Cases und Quellen aus dem SurrealDB Knowledge Graph der Conversion-Psychologie-Wissensbasis.

### Ist die Ausgabe auf Deutsch verfügbar?

Ja. Alle menschenlesbaren Inhalte und Agent-Ausgaben sind standardmäßig deutsch.

## Quellen

- Kőszegi, B., & Rabin, M. (2006). A Model of Reference-Dependent Preferences*. The Quarterly Journal of Economics. https://doi.org/10.1162/qjec.121.4.1133 [Quelle öffnen](https://doi.org/10.1162/qjec.121.4.1133)

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